Tom Coronel wechselt für die FIA ​​WTCR 3 auf den Audi RS 2020 LMS

Huizen, 5. März 2020 – Tom Coronel, der Fahrer mit der längsten Bilanz in der höchsten weltweiten Tourenwagen-Meisterschaft, ist auch dieses Jahr wieder im FIA World Touring Car Cup (WTCR) dabei, dessen Saison am vergangenen Wochenende ausgetragen wird April beginnt in Ungarn. Für den 47-jährigen Gooi-Piloten ist es seine 31. Saison im Motorsport, die mit einer wichtigen Veränderung einhergeht: Dem belgischen Team Comtoyou Racing bleibt er zwar treu, wechselt aber bei der Wahl des Wettbewerbsautos auf einen Audi RS 3 LMS. Das Farbschema bleibt identisch mit dem, mit dem Coronel in der vergangenen Saison gefahren ist.

„In der Tat ein anderes Auto, aber das gleiche Team wie letztes Jahr“, eröffnet Tom Coronel. „Ich schätze es, über einen längeren Zeitraum mit demselben Team zu fahren. Letztes Jahr hat es bei Comtoyou Racing definitiv geklickt. Die Zusammenarbeit verlief von beiden Seiten gut und nun sind wir auf Audi umgestiegen. Auch mit dieser Marke hat das Team langjährige Erfahrung. Auch Audi ist für mich nicht ganz neu: 2001 bin ich bereits bei den 24 Stunden von Le Mans mit einem Audi gefahren. Letzten Oktober hat Audi bei der TCR Spa 500 sein Interesse bekundet, mit dem Team und mir als Fahrer zusammenzuarbeiten. Das gab ein gutes Gefühl, weil sie auch in mehrfacher Hinsicht an dieser Geschichte teilhaben. Technisch ähnelt dieser Audi definitiv dem letztjährigen Cupra, aber nach meinen ersten Tests in Spanien auf den diesjährigen neuen Goodyear-Reifen hat mich der RS ​​3 wirklich überrascht. Er unterscheidet sich in wichtigen Details und das gibt mir ein gutes Gefühl. Außerdem wissen wir jetzt schon, dass wir vor dem ersten Rennwochenende noch viele Tests machen werden, um das Auto abzustimmen.“

Neben den erwähnten neuen Reifen wird sich 2020 noch mehr ändern. Tom: „Letztes Jahr bin ich mit der Startnummer 50 gefahren, um meinen treuen Sponsor DHL wegen des 50-jährigen Jubiläums von DHL ins Rampenlicht zu rücken. Dieses Jahr werde ich unter der Nummer 31 starten. Das ist 30 plus 1, oder die dreißig Jahre, die ich Rennen fahre, und das Jahr, das jetzt begonnen hat. Ich habe mich auch mit den nötigen Leuten in meine Rennvergangenheit vertieft. Wenn man die Vorgänger der aktuellen WTCR (ETCC, WTCC) hinzurechnet und zu meinem Rennen mit dem Carly Motors BMW in Estoril zurückgeht und die europäischen TCR-Rennen hinzurechnet, kommt man auf 413 Rennen. Es gibt auch niemanden, der diese Meisterschaft so lange fährt. Rechnet man noch meine anderen Tourenwagen-Rennen hinzu, etwa mit dem Citroën AX, DTCC BMW und mehr, kommt man auf 484 Rennen. Das wird mit den zwanzig WTCR-Rennen in der nächsten Saison die Gesamtzahl in diesem Jahr sicherlich auf über 500 Rennen in einem Tourenwagen bringen. Kurz gesagt, ein einzigartiges Jubiläum, das wir dieses Jahr sicherlich feiern werden.“

„Eine weitere Neuheit für 2020 ist, dass wir in der WTCR wieder ein Qualifying haben und dass es pro Wochenende zwei statt bisher drei Rennen gibt. Im Grunde wie vorher in der WTCC“, so Tom weiter. „Ich denke, es ist definitiv eine gute Entwicklung für Nicht-Werksteams wie uns. In den letzten Jahren ist uns manchmal die Zeit ausgegangen, alles ordentlich und vor allem pünktlich zu erledigen. Ich denke, diese Änderung wird es wieder verbessern. Dadurch haben wir auch weniger Reifen (von 22 bis 18; Anm. d. Red.) pro Rennwochenende zur Verfügung.“

Er fährt fort: „Natürlich ist es schade, dass auf den zehn Strecken, die wir dieses Jahr mit dem WTCR besuchen, unser eigenes Zandvoort fehlt. Ich verstehe, weil dort gerade so viel los ist, aber ich hoffe wirklich, dass wir nächstes Jahr wieder hier sind. Außerdem startet die Saison dieses Jahr etwas später und wir starten auf dem Hungaroring in Ungarn. Super zufrieden bin ich mit der anspruchsvollen Nürburgring-Nordschleife. Das wird das zweite Rennen dieser Saison sein. Super cool! Den zurückgekehrten Salzburgring kenne ich noch aus meiner WTCC-Zeit und freue mich schon sehr darauf. Neu in diesem Jahr ist Inje Speedium in Südkorea. Immer gut, wenn es im Titelrennen neue Strecken gibt. Insgesamt werden wir zehn Runden besuchen und ich freue mich auf jeden Fall darauf, wieder durchzustarten!“

Die Leistungen von Tom Coronel können auch 2020 über Eurosport bei den regelmäßigen Übertragungen der Rennwochenenden und natürlich auch auf RTL 7 verfolgt werden. „Mit WTCR bzw. World Tom Coronel Racing lassen sich meine Rennen in den verschiedenen Klassen verfolgen. Ich werde die TomCam auch verwenden, um die notwendigen Berichte hinter den Rennkulissen zu erstellen.“

Vorläufiger Kalender FIA WTCR 2020
24. – 26. April Hungaroring, Ungarn
20. – 23. Mai Nürburgring, Deutschland
5. – 7. Juni Slovakia Ring, Slowakei
19. – 21. Juni Vila Real, Portugal
3. – 5. Juli Aragon, Spanien
24. – 26. Juli Salzburgring, Österreich
18. – 15. September Ningbo, China
16. – 18. Oktober Inje, Südkorea
19. – 22. November Macau, Macau
10. – 13. Dezember Sepang, Malaysia

Tom Coronel wird bei der FIA WTCR 2020 unterstützt von: DHL, Eurol Lubricants, Tricorp Workwear, ERU Prestige Kaas voor Kerels, Ireckonu, Bouwgroep Dijkstra Draisma, Intrax Suspension, 4.Brands, ASC Group, FEBO, P1 Racewear, Super-B, CM und Copernica.

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